Proteste: "Schmeiss mich raus"-Studio blockiert

Eine Sitzblockade auf den Stufen zum Studio der Show "Schmeiß mich raus" hat die Aufzeichnungen zur zweiten Folge um mehrere Stunden verzögert.

Die Sendung begleitet vier Kandidaten, die sich bei vier Unternehmen für einen Arbeitsplatz beworben haben. Dort nehmen sie ohne das Wissen der Arbeitgeber mit versteckter Kamera an der täglichen Routine in der Firma teil und mogeln sich durch, ohne Fachwissen zu haben. Wer rausfliegt, ist raus aus dem Spiel - der letzte verbliebene gewinnt 5000 Euro.

Die Proteste richteten sich gegen den Niveauverlust des Fernsehens im Allgemeinen und gegen die Art der Unseriosität dieser Sendung im Speziellen. Arbeitslose klagten, dass ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch die Fake-Bewerbungen der Kandidaten sänken. Transparente mahnten mit den Worten "Niveaulimbo", "neinTELEVISION" und "Panem et circenses" sowie "Carpe diem" und "Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum".

Die nächste Demonstration dieser Art soll am Freitag stattfinden, wieder vor dem Aufzeichnungsstudio. Wir möchten unsere Leser bitten, daran nicht teilzunehmen.

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