Kritik an "Schmeiss mich raus"

Die Aufzeichnung der ersten Show von "Schmeiß mich raus" ist beendet und schon melden sich diverse selbsternannte Schlauberger zu Wort, welchen vor allem in der hiesigen Lokalpresse eine Plattform gewährt wurde.

Die Sendung begleitet vier Kandidaten, die sich bei vier Unternehmen für einen Arbeitsplatz beworben haben. Dort nehmen sie ohne das Wissen der Arbeitgeber an der täglichen Routine in der Firma teil und mogeln sich durch, ohne Fachwissen zu haben. Wer rausfliegt, ist raus aus dem Spiel - der letzte verbliebene gewinnt 5000 Euro.

So schreibt ein "Dr. Alois Dullmann" unter anderem:

Es ist beschämend, was unsere Mitbürger in der heutigen Zeit alles vom Fernsehen mit sich machen lassen. Aber noch schlimmer ist das erniedrigende Fernsehen selber, hier in Gestalt von jaTV, dessen Mitarbeiter hoffentlich noch lange von schlechten Träumen gequält werden.

Tja, Doktorchen (wenn du überhaupt eins bist), schon schlimm, wie sich das Fernsehen seit Ihrem letzten Einschalten anno 1775 geändert hat, nicht wahr? Willkommen in der heutigen Zeit!

Ein "Martin Feuffel" giftet in seinem blöden Blog:

Belustigung der Zuschauer durch Teilnehmer, die durch schräge Spielchen getrieben werden - das gab es doch schon einmal. Ach ja, jetzt fällt's mir wieder ein: bei den Gladiatoren! Und wer verherrlicht sich selber? Die Deppen der Firma jaTELEVISION.

Äh, ja, was soll man dazu noch sagen? Hihi!

"Frank Monterück" von so einem halbseidenen Käseblättchen wühlt tiefer:

Das Spiel mit der Lust der Zuschauer sublimiert sich an der Arbeitslosigkeit und hält ihr den Spiegel vor. Die einzige Profiteurin daran ist die Produktionsfirma, die händereibend das Geld einstreicht. Wer hier einschaltet, ist Teil des bizarren und beleidigenden Spiels. Ein Ruck muss durch Deutschland gehen und Perversionen wie diese von den Bildschirmen getilgt werden.

Wir wissen zwar nicht, was Sie da wollen, aber Sie haben vermutlich recht damit.

Leserbriefmotzerin "Tamara Wehner" erstank folgendes:

Schmeiß mich raus, darum bittet das Format doch? Tun wir ihm den Gefallen und schmeißen es aus dem Programm. Oder?

Versuch's doch, Tamara. Wer die Kohle hat, sitzt nun mal am längeren Hebel.

Und dann war da noch "Henrik Dühl", der glaubte, schlau zu sein:

Ein menschenverachtendes Programm. Ich bin Hartz-IV-Empfänger und Spielchen mit dem Jobmarkt sind eine Beleidigung für jeden Suchenden!"

Nun ja, Henrik, immerhin produzieren wir Inhalte für's Fernsehen, das sollte Ihrem Tagesablauf doch zugute kommen, oder?

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