Viereinhalb Stunden Trara
Einen ganzen Monat vor Faschingsdienstag schon Umzug in Kornwestheim? Na gut, warum nicht. Zieht man sich das Gedöns halt jetzt schon rein. Huch, das kostet heuer 3 Euro Eintritt? Okay, das scheint anderswo ohnehin Usus zu sein und soll uns jetzt auch nicht mehr abhalten, die Veranstaltung mit unserem Besuch zu beehren.
Parkplatzmäßig sieht es eher schlecht aus, wie wir bald bemerken. Das Stadtzentrum ist abgesperrt und im Orbit kreisen die Angereisten in ihren Fahrzeugen ruhelos auf der Suche nach einem Abstellplatz. Hinter anderen Autos herzufahren stellt sich mal wieder als sinnlos heraus, also nutzen wir den Kundenparkplatz einer Apotheke.
Gerade noch rechtzeitig schaffen wir es, um 13:11 Uhr vor Ort zu sein und ein Plätzchen am Straßenrand zu finden, durch das man hindurchlugen kann. Am Straßenrand gibt es übelschmeckende Fasnetsküchle, ab und zu drängt sich ein telefonierender Brezelverkäufer mit Kippe im Mundwinkel durch die Massen. Vier Stunden später, die Zuschauerreihen sind um zwei Drittel ausgedünnt, schlurfen die letzten Fasnachtsgruppen lustlos durch die Kälte.







